Wie ist mein Buch »das Salzmädchen« entstanden?

Diese Frage hat mich von vielen Lesern und Leserinnen erreicht. Daher möchte ich es euch gerne erklären und muss etwas weiter ausholen 🙂

 

Wie alles anfing

Seit vielen Jahren habe ich davon geträumt zu schreiben. Geschichten zu erzählen, die die Herzen von vielen Menschen berühren würden. Getraut habe ich mich aber nie – zu groß war die Angst vor dem Scheitern.

Im September 2016 war ich mit meinem Mann wieder einmal auf Mallorca. Zwei Wochen lang Ruhe und Abstand von Zuhause. Wir lieben diese Insel und versuchen jedes Jahr mindestens ein paar Tage dort zu sein. Ich saß früh morgens auf der Terrasse und habe einen Kaffee getrunken. Es war erst 5 Uhr und ich konnte nichts außer dem Zwitschern der Vögel hören. Plötzlich hatte ich dieses Gefühl, dass ich nicht weiter darüber nachdenken sollte, ob ich es wohl schaffen würde ein Buch zu schreiben oder ob es später jemandem gefallen würde – ich musste es einfach tun, einfach anfangen. Ich selbst war es, der sich all die Jahre gebremst hatte. Also griff ich nach meinem Laptop und legte einfach los.

 

Wie beginnt man ein Buch?

Der Ort des Romans stand schnell fest. Ich wollte über die Insel schreiben, die ich so sehr liebe – Mallorca. Nun saß ich vor meinem Laptop und starrte die leere Seite an. Sollte ich einfach lostippen? Was würde dabei herauskommen? Schnell tauschte ich den Laptop gegen ein Blatt Papier und schrieb Dinge auf, die ich an Mallorca liebte. Die Landschaft, die Leute, die Märkte, das Essen. Eine Saline hatte es mir besonders angetan. Sie sollte der Kern der Geschichte werden. Als nächstes überlegte ich mir eine grobe Handlung. Eine junge Frau sollte in eine spannende neue Welt eintauchen, sich weiterentwickeln, neue Freunde und eine große Liebe kennenlernen. Zusammengehalten wurde die Geschichte durch ein Geheimnis, welches sich durch das ganze Buch ziehen sollte. Das alles versuchte ich aufzumalen, mit Pfeilen zu verbinden und dem Ganzen eine Logik zu geben.

Als nächstes dachte ich mir Charaktere aus, schrieb richtige Lebensläufe für alle wichtigen Personen. Dann gliederte ich die Geschichte in Kapitel und fasste jeweils die Handlung zusammen. Wenige Tage später stand bereits das Grundgerüst des Romans. In der nächsten Woche stand ich jeden Tag mit den Vögeln auf, trank einen Kaffee und tippte im Dunkeln auf meiner Tastatur bis ich nicht mehr konnte. Es war ein tolles Gefühl. Es fühlte sich spannend und richtig an.

 

Wie es weiterging und warum das Buch erst Monate später fertig wurde erzähle ich euch gerne ein anderes Mal 🙂

Bis dahin wünsche ich euch einen tollen Nachmittag und schicke ganz liebe Grüße,

 

eure Rosie

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